"Steinheim Online" feiert in diesem Jahr seinen dritten Geburtstag. Spätestens seit dem Gewinn des Landeswettbewerbs 1999 findet das Konzept der ehrenamtlichen Erstellung und Betreuung von Gemeindeseiten durch die eigene Bürgerschaft landesweite Beachtung.
Einer der "Macher" der Online-Gruppe ist Christian Krknjak. Der 22jährige Elektrotechnik-Student aus Steinheim war vom ersten Tag an mit Rat und Tat dabei. An vielen Stellen im Angebot von "Steinheim Online" steckt seine Handschrift, angefangen von oft nicht sichtbaren technischen Details bis hin zu der Betreuung der Rubrik "Vereine". Das notwendige technische Wissen eignete er sich von anderen Mitgliedern der Online - Gruppe oder im Selbststudium an.
Die Rubrik "Vereine" verfügt jetzt dank aufwändiger Datenbanktechnik sogar über tagesaktuelle Hinweise auf örtliche Veranstaltungen. Über ein Online - Formular können Vereinsvertreter weitere Veranstaltungshinweise eingeben. Darüber hinaus war Christian Krknjak auch für die Einarbeitung neuer Vereinspräsentationen auf den Steinheim - Seiten verantwortlich. Für dieses "Gesamtwerk" gebührt ihm an dieser Stelle der Dank der Gemeinde und die Auszeichnung als "Mitarbeiter des Monats".
Eine Chance ohnegleichen, sollte man meinen: Da gibt es Ansprechpartner aus den Reihen der Bürgerschaft, an die sich Vereinsvertreter wenden können, um den Bekanntheitsgrad des Vereins zu steigern. Eine Werbung für den Verein und eine Aufwertung des Online - Angebotes gleichermaßen. Aber noch immer, auch nach über zwei Jahren, sind erst ca. die Hälfte der 50 Vereine "online". Was sind die Gründe für diese Zurückhaltung?
Christian Krknjak wird sich hauptsächlich aufgrund höherer Studienbelastung aus der Betreuung der Vereinsseiten zurück ziehen und sich auf Kernaufgaben in "Steinheim Online" beschränken. Aus diesem Grunde suchen wir technisch interessierte Bürgerinnen und Bürger jeden Alters als Seitenbetreuer. Auch warten andere Bereiche sowie neue Ideen darauf, von tatkräftigen Bürgern zum Wohle der Gesamtgemeinde angepackt zu werden. Wir bieten kein Geld, aber etwas, was mit auch Geld nicht zu kaufen ist: ein gegenseitiges Geben und Nehmen, das Lernen von den Kenntnissen anderer und die Mitarbeit an einer sinnvollen, zukunftsträchtigen Aufgabe.
Kontakt: Wolfgang Schmid ws@steinheim.com |