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Steinheim am Albuch
 


 Berichte


2008,10,11 Hitzinger Steige NABU-Pilzführung Heiner Pless
1 Agaricus benesii / Rötender Riesenchampignon
2 Amanita muscaria / Fliegenpilz
3 Armillaria ostoyae / Gemeiner Hallimasch
4 Calvatia utriformis / Hasen-Stäubling (Getäfelter Groß-Stäubling, Hasen-Bovist)
5 Camarophyllus pratensis / Orange-Ellerling (Wiesen-E.)
6 Cantharellus tubaeformis / Trompeten-Pfifferling (Durchbohrter Leistling)
7 Clitocybe geotropa / Mönchskopf
8 Clitocybe nebularis / Nebelgrauer Röteltrichterling
9 Clitocybe rivulosa / Feld-Trichterling (Rinnigbereifter Trichterling)
10 Clitopilus prunulus / Mehl-Räsling
11 Collybia butyracea var.asema / Horngrauer Rübling (Butter-Rübling)
12 Coprinus micaceus / Glimmer-Tintling
13 Cratarellus cornucopioides / Herbsttrompete (Toten-T.)
14 Cystoderma amiantinum / Amiant-Körnchenschirmling
15 Entoloma bloxamii / Blauer Rötling
16 Gomphidius glutinosus / Kuhmaul (Großer Gelbfuß)
17 Gomphidius rutilus / Kupferroter Gelbfuß
18 Hebeloma senescens / Bräunender Fälbling (großer Kakao-Fälbling)
19 Hebeloma sinapizans / Rettich-Fälbling
20 Helvella crispa / Herbst-Lorchel
21 Hydnum repandum / Semmel-Stoppelpilz
22 Hygrophorus agathosmus / Wohlriechender Schneckling (Marzipan-Sch.)
23 Hypholoma capnoides / Rauchblättriger Schwefelkopf
24 Hypholoma fasciculare / Grünblättriger Schwefelkopf
25 Laccaria amethystea / Violetter Lacktrichterling
26 Lactarius blennius / Graugrüner Milchling
27 Lactarius deliciosus / Echter Reizker
28 Lactarius deterrimus / Fichten-Reizker
29 Lactarius mitissimus / Milder Milchling
30 Lactarius torminosus / Birken-Milchling
31 Lactarius vellereus / Wolliger Milchling
32 Leccinum scabrum / Birkenpilz
33 Lepiota alba / Weißer Wollstiel-Schirmling
34 Lepiota castanea / Kastanienbrauner Schirmling
35 Lepista gilva / Wasserfleckiger Röteltrichterling
36 Lepista luscina / Marmorierter Rötelritterling (Graubräunlicher R.)
37 Lepista nuda / Violetter Rötelritterling
38 Lepista personata / Lilastiel-Rötelritterling
39 Lycoperdon echinatum / Igel-Stäubling
40 Lycoperdon lividum / Kastanienbrauner Stäubling (Braunschuppiger St.)
41 Lyophyllum decastes / Brauner Rasling (Büschel-R., Panzer-R.)
42 Macrolepiota konradii / Sternschuppiger Riesenschirmling
43 Macrolepiota mastoidea / Warzen-Riesenschirmling (Zitzen-R.)
44 Marasmius alliaceus / Langstieliger Knoblauch-Schwindling (Saitenstieliger K.)
45 Marasmius oreades / Nelken-Schwindling (Feld-Sch.)
46 Megacollybia platyphylla / Breitblättriger Rübling
47 Melanoleuca melaleuca / Gemeiner Weichritterling
48 Mycena rosea / Rosa Rettichhelmling
49 Oudemansiella mucida / Buchen-Schleimrübling (Beringter Schl.)
50 Psathyrella conopilus / Steifstieliger Mürbling
51 Pycnoporus cinnabarinus / Zinnoberrote Tramete
52 Russula cyanoxantha / Frauen-Täubling
53 Russula integra / Brauner Leder-Täubling
54 Russula mairei / Buchen-Spei-Täubling
55 Russula ochroleuca / Ockergelber Täubling
56 Russula queletii / Stachelbeer-Täubling
57 Strobilomyces strobilaceus / Strubbelkopf-Röhrling
58 Stropharia aeruginosa / Grünspan-Träuschling
59 Suillus grevillei / Gold-Röhrling
60 Tricholoma sulphureum / Schwefel-Ritterling
61 Tricholoma vaccinum / Bärtiger Ritterling
62 Xerocomus badius / Maronen-Röhrling
63 Xerocomus chrysenteron / Rotfuß-Röhrling
64 Xylaria hypoxylon / Geweihförmige Holzkeule

 

 

Ostermontag im Schnee (24.03.2008)

 

Eigentlich sollte es auch ein Spaziergang zu den Frühblühern werden, aber so lag am Ostermontag kräftig Schnee und es war ziemlich kalt. So galt die Aufmerksamkeit der 15 Teilnehmer, darunter eine Familie mit zwei Kindern, der Vogelwelt. 

Auf den Steinhirt und drum herum führte der Weg im prächtigen Sonnenschein. Unter der kundigen Führung von Herrn Ostertag konnten immerhin 20 Vogelarten erkannt  werden. 

Die Greifvögel Mäusebussard und Turmfalke wurden von Rabenkrähen und Elstern bekämpft. Rotkehlchen, Goldammern, Kohl- und Blaumeisen und die Heckenbraunelle zeigten sich am Heckenrand. Wacholder- und Singdrosseln flogen im Trupp durch die Streuobstbäume. Star, Amsel, Grün- und Buchfink ließen sich hören. Bunt- und Grauspecht wurden registriert, der Kleiber, der Feldsperling  und ein Gimpel-Pärchen (Dompfaff) beobachtet. 

Es war ein schöner Osterspaziergang mitten in der Winterlandschaft.

 

NABU-Fest-Nachklang

 Trotz des Nieselregens in der Frühe wurde das NABU-Fest am Sonntag, 9.Sept.2007 ein schönes Fest. Wir sind dankbar und freuen uns, dass das Wetter besser wurde, so dass die vielen Gäste sogar teils bei Sonne die Zeit im Freien oder unter dem Zeltdach genießen konnten.

Der Dank gilt dann vor allem den Besuchern für ihr Kommen.

Natürlich möchte ich mich ganz besonders bei allen Helfern bedanken, die für einen reibungslosen Fest-Ablauf sorgten. Das beginnt beim Herrichten des Platzes mit Mähen und Entsorgen des Grasschnittes. Wichtig ist das Besorgen der Lebensmittel, Getränke und all der Dinge, die die Küche braucht wie z.B. Grill oder Maultaschen-Töpfe. Aber auch Zelte, Pavillons und Biertisch-Garnituren müssen besorgt und aufgestellt werden – und nach dem Fest wieder abgebaut und ordentlich verstaut werden. Die Helferinnen und Helfer in der Küche und beim Verkauf haben einen harten Arbeitstag. Ihnen allen herzlichen Dank für die Mitarbeit. Den vielen Kuchen- und Kartoffelsalat-Spenderinnen sind wir dankbar. Es schmeckte auch vorzüglich.

Nicht vergessen möchte ich die drei Pilz-Experten Heiner Pless, Georg Schabel und Bernd Fellmann für die ausgezeichnete mykologische Ausstellung, deren Zusammentragen und Ausschildern schon Respekt verlangt, sowie für die Pilzberatung den ganzen Tag über. Über 200 verschiedene hervorragend präsentierte Pilzarten sind sehr viel und mancher Betrachter verwunderte sich, dass es bei uns so viele Arten gibt – die man dann auch noch mit Namen und kulinarischem Wert erklären kann.

Kleine Führungen durch den Naturlehrpfad, vor allem durch das Moor mit seinem Sonnentau, wurden gern angenommen wie auch das - teils knifflige – NABU-Natur-Quiz, wo es galt, verschiedene Pflanzenfrüchte zu erkennen. Ein kleiner Preis winkte bei gefundener Lösung.

Hartmut Kern sorgte mit seinem Keyboard für dezente musikalische Untermalung des Festes.

Abschließend kann man sagen, dass es durch all das Zusammenwirken ein gelungenes NABU-Fest wurde.

 

                      Georg Schabel, Heiner Pless und Bernd Fellmann

     erläutern ihre Pilz-Austellung

 

Wolfgang Schwarz erklärt das NABU-Natur-Quiz:

Früchte und Samen den Pflanzen-Namen zuordnen

Martin Palaoro, Herbert Nagel, Karl Brüche,  Karlheinz Scheuermann und andere sorgten für die Bewirtung


 


Krötenschutz an der Teilumgehung bei der Lehmgrube (2003/2004/2005/2006/2007/2008)

Schon 2003 gab es viele überfahrene Kröten auf dem Mühlweg, einem parallelen Feldweg und auf der neuen Teilumgehung von Steinheim. Sobald die ersten warmen Regennächte Ende März kamen, wanderten auch in diesem Jahr wieder die Kröten zu ihren Laichgewässer, der Lehmgrube und zum Ersatzteich am Schützenhaus. Die Amphibien-Leiteinrichtung ist mit einem Durchlass auf der ganzen Länge so schlecht gebaut, dass der Weg zum Durchlass für die meisten Kröten zu weit ist. Außerdem muss die Leiteinrichtung mit einer Mobileinrichtung verlängert werden. 

Häufige Kontrollen sind nötig. Dies machten im letzten Jahr und in diesem Jahr vor allem Eugen Wiedmann, Albert Voggenreiter und Wolfgang Schwarz. Am Samstag, den 27.3.2004, wurden 270 Kröten aufgesammelt und über die Straße getragen in das neue Gewässer am Schützenhaus. Am Sonntag waren es dann noch 30, die gerettet wurden. 

Leider gehen eben viele Erdkröten an der Leiteinrichtung vorbei und auf die Straße in den sicheren Tod. Aber auch die Achtungschilder mit Krötenhinweis, die der Bauhof aufstellte, bewirken leider nicht, dass alle Autofahrer langsam und vernünftig fahren. So wurden auf dem Feldweg, auf dem eigentlich Fahrverbot gilt, bei der Landschafts-Putzete am Freitag, den 2.4.04 von den Schülern der Hillerschule Steinheim 8 totgefahrene Erdkröten gezählt, was bei ihnen großes Entsetzen hervor rief.

Auch im März und Anfang April 2005 wurden vom gleichen Team an vielen Abenden Kröten aufgesammelt und in die sicheren Gewässer Lehmgruben und Galgenberg-Teich getragen. Es dürften weit über 300 Erdkröten, einige Bergmolche und Grasfrösche gewesen sein. Trotz aller Mühe wurden an den Enden des stationären Amphibien-Schutzzaunes auf der neuen Teilumgehung wieder einige Kröten überfahren, so dass das zeitweilige Aufstellen von mobilen Schutz-Zäunen sich wieder einmal als dringend notwendig erwiesen hat. Der NABU Steinheim denkt ernsthaft über eine solche Anschaffung nach, die es dann allerdings auch zu betreuen gilt. Helfer sind dazu herzlich willkommen.

Mit der Aufstellung eines mobilen Zaunes von 50 Metern zusätzlich wurde der Krötenschutz nochmals optimiert und in diesem Frühjahr 2006 wieder an die 300 Erdkröten an den Amphibien-Einrichtungen aufgesammelt und über die Straßen in den neuen Weiher am Schützenhaus oder in die Lehmgrube getragen.

Der neue mobile Amphibienzaun an der Teilumgehung von Steinheim/A. 


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Letzte Änderung: durch Wolfgang Schwarz