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Begründung der Partnerschaft: Gemeinde Steinheim

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2016 – Begründung der Partnerschaft

Am Wochenende vom 05.-09.05.2016 war eine Delegation aus Steinheim rund um Bürgermeister Olaf Bernauer, Vertreter des Gemeinderates und die Senioren-Blaskapelle Söhnstetten in Kroisbach. Endlich wurde die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet und somit eine bereits seit Jahrzehnten währende und aus der Geschichte gewachsene Freundschaft zwischen beiden Gemeinden besiegelt.

Im Rahmen einer Gedenkfeier mit anschließender Kranzniederlegung wurde an die Vertreibung der ungarndeutschen Bewohner Kroisbachs vor 70 Jahren erinnert. Damals hatte die Gemeinde ca. 3500 Menschen und somit 85 Prozent seiner Einwohner verloren. Viele Kroisbacher hat es in den Kreis Heidenheim, vor allem nach Steinheim verschlagen.

Nach der Gedenkfeier wurde auf dem Festplatz hinter der neuen Schule der Kiritog, wie auch die Unterzeichnung der Urkunde gefeiert. Zur Feier trugen Kroisbacher, als auch Söhnstetter Musiker, ungarische Tänzer und Schüler Kroisbachs bei.

Seit Beginn der Amtszeit von Bürgermeister Bernauer hatten er und der Steinheimer Gemeinderat eine offizielle Partnerschaft mit Kroisbach forciert. Der Kroisbacher Bürgermeister János Palkovits und sein Gemeinderat mussten dazu natürlich nicht überredet werden. Vielmehr war es schon immer ein Herzenswunsch, diese Freundschaft zu festigen.

Das ganze Wochenende über war auch Franz Ringbauer, der Vorsitzende des Kroisbacher Heimatvereins Steinheim präsent. Er ist einer der wenigen noch lebenden Augenzeugen der Vertreibung der ungarndeutschen Bevölkerung Kroisbachs. Auch für ihn war die Partnerschaft ein lang ersehnter Wunsch, nachdem der Heimatverein maßgeblich an dem regen Austausch in den 1980er- und 1990er- Jahren beteiligt gewesen war.

Die Verbindung der zwei Partnergemeinden ist aus der Geschichte heraus gewachsen und basiert auf einer tatsächlichen Freundschaft zwischen Steinheimern und Kroisbachern. Die Partnerschaft soll nun nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch mit Leben gefüllt werden. Der 07. Mai 2016 war ein historischer Tag, an den sich beide Gemeinden vermutlich noch lange zurück erinnern werden.

Infobereiche

Highlights

Meteorkrater – Museum

Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Meteoriten das Steinheimer Becken – der heute wohl besterhaltene und prägnanteste Meteoritenkrater mit Zentralkegel.

Heimatstube auf dem Klosterhof

Pflege von Brauchtum, Vorführungen alter Handwerkstechniken und die Bewahrung von Ausstellungsstücken aus früherer Zeit sind die Aufgaben des Heimatvereins Steinheim e. V.

Interaktiver Wentallehrpfad

Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Gemeindegebiet im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Seit dem Jahr 2010 führt der interaktive Wentallehrpfad von Steinheim aus durch das Wental bis zum Landhotel Wental, das sich bereits auf der Gemarkung Essingen befindet.

Gemeindewald

Steinheim hat einen sehr großen Wald, die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.