Aktuelles: Gemeinde Steinheim

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Ein neuer Zaun für die Sandgrube

Artikel vom 17.11.2020

Die Pharionsche Sandgrube beim Steinheimer Friedhof ist weltweit als Fossillagerstätte bekannt. Neben ihrer paläontologischen Bedeutung hat sich die Sandgrube auch zum wertvollen Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Um diese Lebensräume offen zu halten, wird die Sandgrube bereits seit einigen Jahren mit Ziegen beweidet. Der bislang vorhandene Maschendrahtzaun hat sich allerdings nicht als Weidezaun geeignet, weshalb er nun durch einen ziegensicheren Festzaun ersetzt wurde. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde in Abstimmung mit dem NABU und der Naturschutzbehörde der untere, über viele Jahre zugewachsene Teil maschinell freigestellt. Auf älteren Fotos stellt sich dieser Teil der Sandgrube nahezu ohne Bewuchs dar, die untere „Kuhle“ war zeitweise wasserführend und Lebensraum für seltene  Amphibien wie z. B. die Kreuzkröte. Durch die Auslichtung sollen diese Lebensräume, die in unserer Landschaft extrem selten sind, wieder hergestellt werden.

Durch die durchgeführte Pflege wurde außerdem die Verkehrssicherheit entlang des Parkplatzes und des Fußweges wiederhergestellt, da einige Bäume durch das Alter und die Trockenheit bedingt bereits dürr wurden. Durch die künftig besseren Beweidungsmöglichkeiten versprechen sich Gemeinde und Naturschutz eine dauerhafte Freihaltung des Bereiches. Für die Maßnahme erhält die Gemeinde Steinheim eine Förderung in Höhe von 70 Prozent durch das Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Infobereiche

Highlights

Meteorkrater – Museum

Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Meteoriten das Steinheimer Becken – der heute wohl besterhaltene und prägnanteste Meteoritenkrater mit Zentralkegel.

Heimatstube auf dem Klosterhof

Pflege von Brauchtum, Vorführungen alter Handwerkstechniken und die Bewahrung von Ausstellungsstücken aus früherer Zeit sind die Aufgaben des Heimatvereins Steinheim e. V.

Interaktiver Wentallehrpfad

Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Gemeindegebiet im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Seit dem Jahr 2010 führt der interaktive Wentallehrpfad von Steinheim aus durch das Wental bis zum Landhotel Wental, das sich bereits auf der Gemarkung Essingen befindet.

Gemeindewald

Steinheim hat einen sehr großen Wald, die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.