Informationen zum Coronavirus

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die geänderten Fassungen treten am Mittwoch, den 27. Mai 2020 bzw. Dienstag, den 02. Juni 2020 in Kraft und sehen einige Lockerungen bei den bisher geltenden Regelungen vor. Maskenpflicht, Abstandsgebot und einige Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen.
Weitere Informationen finden Sie unter "Mehr erfahren" oder unter Rathaus & Service - Coronavirus.

  
 

Coronavirus: Gemeinde Steinheim

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Alltagsmasken für Bürgerinnen und Bürger ab dem 06. Mai erhältlich

Artikel vom 23.04.2020

Die Gemeinde Steinheim stellt entsprechend der Pflicht ab dem 27. April, beim Einkaufen und im öffentlichen Personen- und Nahverkehr Mund und Nase zu bedecken, für ihre Bürgerinnen und Bürger selbstgenähte Alltagsmasken zur Verfügung. Um Spenden wird gebeten.

Die wiederverwendbaren, waschbaren Masken durchlaufen allerdings nicht das gesetzlich vorgeschriebene Nachweisverfahren und sind daher nicht zertifiziert bzw. geprüft. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Alltagsmaske also nicht um ein Medizinprodukt handelt.

Die vorgefertigten OP-Masken bzw. FFP2/FFP3-Masken werden vor allem im Krankenhaus und vom medizinischen Personal dringend benötigt und sollten
diesen vorbehalten sein.

Das Tragen der Alltagsmaske verringert dennoch das Risiko, jemand anderes anzustecken und verlangsamt somit die Ausbreitung des Corona-Virus. Die physische Barriere, die das Tragen der Maske darstellt, bietet zudem eine Schutzfunktion vor Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen. Darüber hinaus können die Masken dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms bzw. Tröpfchenauswurfs, z.B. beim Husten, zu reduzieren. Den besten Schutz vor einer Infektion bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen.

Gerne können Sie die selbstgenähten Alltagsmasken am Eingang des Rathauses und in der Verwaltungsstelle in Söhnstetten ab dem 06. Mai 2020 mittwochs von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr sowie donnerstags von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr erwerben. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Masken am Eingang des Rathauses abzuholen, melden Sie sich gerne bei der Bürgerhotline (Telefon: 0173 328 59 16). Unsere Helferinnen und Helfer werden Ihnen die Masken liefern.

Die eingehenden Spenden wird die Gemeinde Steinheim für wohltätige Zwecke verwenden. Wir hoffen hiermit einen Beitrag für die Sicherheit und Gesundheit
der Bürgerinnen und Bürger von Steinheim der Bürgerinnen und Bürger leisten zu können.

Ihre Gemeindeverwaltung

Für die Spende des Stoffes für den Filter bedankt sich die Gemeinde Steinheim ausdrücklich bei Gerhard Pfaff von der Firma Pfaff Raumausstattung.
Ebenso ergeht ein herzliches Dankeschön an unsere Mensakräfte und Erzieherinnen für die Bereitschaft, Alltagsmasken zu nähen.

 

Zur Verwendung der Alltagsmaske

Die selbstgenähte Alltagsmaske besteht aus 3-lagiger kochfester, atmungsdurchlässiger Baumwolle mit austauschbarem Filter. Sollten Sie die Maske tragen, so ist sie vor dem ersten Gebrauch und nach jedem Gebrauch bei 90 Grad, mindestens aber bei 60 Grad, zu waschen und zu trocknen.

Außerdem sollte beim Anziehen der Maske darauf geachtet werden, dass die Innenseite der Maske nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten daher vor dem Anbringen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.

Die Maske sitzt richtig, wenn sie über Mund, Nase und Wangen platziert ist. An den Rändern sollte sie möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an der Seite zu minimieren.

Das Berühren der Außenfläche sollte ebenfalls vermieden werden, da diese erregerhaltig sein könnte.

Nach Gebrauch ist die Maske vorsichtig abzunehmen und die Hände sind gründlich mit Seife zu waschen. Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Stand: 02. Juni 2020

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. 

Hier finden Sie die wesentlichen Änderungen vom 26. Mai 2020

Aktuelle Informationen der Landesregierung

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung) vom 09. Mai 2020 (in der ab 27. Mai 2020 gültigen Fassung)

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona Verordnung) vom 09. Mai 2020 (in der ab 02. Juni 2020 gültigen Fassung)

Welche Geschäfte geöffnet haben dürfen und welche weiterhin geschlossen bleiben müssen, finden Sie hier.

 

Wie viele Personen dürfen im privaten Raum zusammenkommen?

Künftig dürfen im privaten Raum bis zu zehn statt wie bisher nur fünf Personen aus mehreren Haushalten zusammenkommen. Die Beschränkung auf zehn Personen gilt weiterhin nicht für Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und deren Nachkommen) sowie die Angehörigen des gleichen Haushalts und deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder Partnerinnen und Partner.

Wie viele Haushalte maximal zusammenkommen dürfen, ist nicht begrenzt. So dürfen sich beispielweise fünf Paare gemeinsam treffen.

 

    Trotz der Einschränkungen augrund der Corona-Pandemie ist das Rathaus Steinheim nach telefonischer Terminabsprache für die Bürgerschaft geöffnet.

    Bitte prüfen Sie trotzdem vorab, ob Ihr Behördentermin aufschiebbar ist oder möglicherweise telefonisch bzw. per E-Mail (Ansprechpartner) erledigt werden kann.

    Für die Verwaltungsstelle wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen telefonisch (Telefonnummer: Telefonnummer: 07329 9606-51) oder per E-Mail (buergerbuero@steinheim.com) an das Bürgerbüro Steinheim.

    Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

        

      Wichtiger Hinweis an alle:

      Wenn Sie befürchten, sich mit dem Erreger von COVID-19 angesteckt zu haben, bleiben Sie aus Vorsichtsgründen zu Hause und wenden Sie sich umgehend telefonisch an Ihren Hausarzt oder dem diensthabenden Arzt über die Tel. 116117 und warten Sie in der Ansage bis Sie verbunden werden (dies kann einige Minuten dauern).

      Bitte gehen Sie auf keinen Fall unangemeldet direkt zu Ihrem Hausarzt oder ins Klinikum Heidenheim, weder in die Notfallpraxis noch in die Zentrale Notaufnahme (ZNA). Eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme ist sehr wichtig, damit Ihre Versorgung hygienegerecht organisiert werden kann.

      Das Landratsamt Heidenheim hat eine Telefon-Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Heidenheim eingerichtet. Die Hotline mit der Telefonnummer 07321 321-2600 steht von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. 

      Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Heidenheim zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus

      Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt Heidenheim eine Allgemeinverfügung zur häuslichen Absonderung erlassen. Die Gemeinde Steinheim bzw. die Ortspolizeibörde wird daher ab sofort keine Bescheide direkt an die Betroffenen verschicken. Es gilt die Allgemeinverfügung.

      Die Allgemeinverfügung richtet sich an alle, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und deren Kontaktpersonen. Aus der Allgemeinverfügung geht hervor, welche Personen sich wie lange in Quarantäne (häusliche Absonderung) begeben müssen.

      Sobald der Betroffene die Bestätigung über ein positives Testergebnis vom Gesundheitsamt erhält, hat er sich in 14-tägige Quarantäne zu begeben. Die direkten Kontaktpersonen des Betroffenen haben sich ebenfalls nach Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich abzusondern (Quarantäne). Die 14 Tage gelten ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.

      Die Allgemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier.

       

      Am 08.04.2020 wurde eine weitere Allgemeinverfügung über die häusliche Absonderung von medizinischem Personal in Arztpraxen, Alten-/Pflegeheimen und in den Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH bei relevantem Personenmangel erlassen.

      Die Allgemeinverfügung richtet sich an alle Kontaktpersonen der Kategorie Ia und Ib, die als medizinisches Personal in Arztpraxen oder im Krankenhaus arbeiten, sowie Kontaktpersonen der Kategorie I, die als medizinisches Personal in Alten- und Pflegeheimen arbeiten.

      Die Allegemeinverfügung im Wortlaut finden Sie hier.

       

      Wir weisen darauf hin, dass es sich bei der Allgemeinverfügung um eine behördliche Anordnung handelt, der Folge zu leisten ist. Bei Nichtbeachtung kann nach § 75 Abs. 1 Nr. 1 IfSG mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden, wer einer vollziehbaren Anordnung nach § 28 Abs. 1 Satz 2 IfSG zuwiderhandelt.

       

      Dringender Appell an die Bevölkerung des Landkreises Heidenheim im Zusammenhang mit dem Coronavirus

      Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger des Landkreises Heidenheim,

      seit einigen Wochen beobachten wir mit großer Sorge die Ausbreitung des Coronavirus auf der ganzen Welt. Eine beunruhigend hohe Zahl an Infizierten sowie steigende Todesfälle auch in Deutschland verdeutlichen den Ernst der Lage, die mittlerweile tiefgreifende Auswirkungen hat. Die Folgen, insbesondere auch für die Wirtschaft in unserem Land, werden weitreichend sein. 

      Auch vor dem Landkreis Heidenheim macht die dynamische Entwicklung nicht halt. Die Situation wird zunehmend komplexer und herausfordernder. Dies machen die weiter steigenden Fallzahlen der an Corona Infizierten auch im Landkreis und die stärker werdenden Einschränkungen in unserer Gemeinschaft und unserem sozialen Leben deutlich. Dennoch halten sich einige Bürgerinnen und Bürger nicht an die Verbote zum Schutz von uns allen. Sie verhalten sich leichtfertig und gefährden damit nicht nur die Gesundheit der Älteren und chronisch Kranken, sondern unserer gesamten Gesellschaft. Es ist an der Zeit, dass wir Verantwortung übernehmen, für uns, für unsere Angehörigen und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger. Vor allem die Jüngeren müssen jetzt an die Älteren denken und diese schützen.

      Bei einer Situation, bei der die Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt unserer Handlungen steht, ist eine einheitliche Vorgehensweise innerhalb des Kreisgebiets wichtig. Der Landkreis, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie alle weiteren relevanten Akteure ziehen dabei an einem Strang und stehen von Beginn an in permanenten Austausch. So kann rasch gehandelt werden. Wir werden diesen engen Dialog auch weiterhin fortsetzen, denn eine gute Abstimmung ist zur Bewältigung dieser schwierigen Situation notwendig. 

      Die Landkreisverwaltung, zu der das Gesundheitsamt gehört, hat sämtliche zur Verfügung stehenden Kräfte gebündelt, die mit Hochdruck daran arbeiten, die gegenwärtige Situation zu meistern. Vorausschauend wurde schon am 26. Februar 2020 auf Landkreisebene die Taskforce „Corona“ mit allen relevanten Organisationseinheiten der Landkreisverwaltung, des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehr und der Polizei gegründet. Diese berät täglich, betrachtet und bewertet dabei die Geschehnisse und Entwicklungen genau. Somit kann schnell reagiert und die Einleitung entsprechender Maßnahmen unter Berücksichtigung der Vorgaben der Bundes- und Landesregierung erfolgen. Auf Ebene der Städte und Gemeinden wird selbstverständlich durch die Oberbürgermeister und Bürgermeister entsprechend – unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten – vorgegangen.

      Schon frühzeitig wurden wichtige Maßnahmen zur Information der Landkreisbevölkerung eingeleitet, wie z. B. die Einrichtung einer Hotline „Gesundheit“ beim Landratsamt für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die mit mehreren hundert Anrufen täglich sehr hoch frequentiert ist. Auf der neu eingerichteten Webseite www.info-corona-lrahdh.de werden zudem tagesaktuell hilfreiche Informationen, Pressemitteilungen des Landratsamtes und themenrelevante Links zum Thema Corona veröffentlicht. 

      Ganz aktuell wurde aufgrund des ansteigenden Aufkommens an Verdachtsfällen und Infizierten auf dem Heidenheimer Schlossberg in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum eine zentrale Corona-Ambulanz für den gesamten Landkreis Heidenheim eingerichtet. Betrieben wird diese in gemeinsamer Regie der Kassenärztlichen Vereinigung, der Kreisärzteschaft, der Kliniken Landkreis Heidenheim und des Gesundheitsamtes. Alle verantwortlichen Partner einschließlich der niedergelassenen Ärzte im Landkreis arbeiten mit ganzer Kraft daran, Neuinfektionen zu minimieren und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen sowie die Versorgung von Erkrankten sicherzustellen. Unser Klinikum ist gut vorbereitet und hat für freie Kranken- und Pflegebetten gesorgt.

      Die Einschätzung, die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrer Ansprache an die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland mit den Worten „Es ist ernst“ zum Ausdruck brachte, ist deutlich. Unser gut funktionierendes Gesundheitssystem kann nur aufrechterhalten werden, wenn sich alle und damit jeder Einzelne an die Einschränkungen in den verschiedensten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens halten. Daher unser Appell an die gesamte Bevölkerung des Landkreises: Unterstützen Sie uns und halten Sie sich an die Vorgaben, damit diese Ausnahmesituation überwunden werden kann – denn es ist tatsächlich ernst! Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt Notwendige und halten Sie Abstand zueinander! 

      Wenn wir alle zusammenhalten, können wir diese Herausforderung meistern. Gemeinsam sind wir stark im Landkreis Heidenheim! 

      Ganz besonders danken möchten wir allen, die derzeit unermüdlich im Dienst sind, sei es z. B. haupt- oder ehrenamtlich im Gesundheitswesen, in der Nachbarschaftshilfe aber auch im Bereich der Lebensmittelbranche. Sie alle leisten eine hervorragende Arbeit und wir wissen, dass wir uns auf Sie verlassen können.

      Wir grüßen Sie herzlich und wünschen Ihnen, dass Sie alle gesund bleiben!

       

      Landrat und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH Peter Polta,

      Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Dieter Henle,

      Bürgermeister Alfons Jakl, Roland Polaschek, Daniel Vogt, Jürgen Mailänder, Michael Stütz, Norbert Bereska, Marcus Bremer, Matthias Kraut, Holger Weise.

      Gemeindeinformationen

      Besuche des Bürgermeisters bei den Alters- und Ehejubilaren

      Bürgermeister Weise wird bis auf Weiteres von Besuchen der Alters- und Ehejubilaren absehen, um die zu Ehrenden zu schützen. Bürgermeister Weise wird Sie gerne telefonisch kontaktieren und Ihnen die Glückwünsche der Gemeinde nebst einem Präsent zukommen lassen. Wir bitten um Verständnis.
      Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Vorzimmer des Bürgermeisters (Telefonnummer: 07329 9606-11 oder E-Mail).

      Bürgerbus der Gemeinde Steinheim

      Der Betrieb des Bürgerbusses wird bis auf Weiteres eingestellt.

      Gemeindeeigene Hallen geschlossen

      Die gemeindeeigenen Hallen werden für öffentliche Veranstaltungen und den Vereinsbetrieb geschlossen.

      Lehrschwimmbecken in Steinheim und Söhnstetten

      Um Schwimmkurse durchzuführen, dürfen Schwimm- und Hallenbäder ab dem 02. Juni 2020 wieder öffnen.

      Meteorkrater-Museum

      Wiedereröffnung am 21. Mai 2020

       

      Zu den gewohnten Öffnungszeiten:

      Donnerstag und Freitag 13.00 bis 17.00 Uhr
      Samstag/Sonntag/Feiertag 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

       

      Musikschule - Eingeschränkter Unterrichtsbetrieb ab dem 06. Mai 2020

      Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs in der Musikschule Steinheim

      Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

      die Neubewertung der Situation durch die Politik am Dienstag, 05. Mai 2020 ermöglicht für einige Branchen und Bereiche weitere Lockerungen.

      Ab dem 06. Mai 2020 ist somit ein eingeschränkter Unterrichtsbetrieb an den Musikschulen des Landes wieder zugelassen. Auch an unserer Musikschule wird ab dem 06. Mai 2020 wieder ein Präsenzunterricht in den Räumen der Musikschule stattfinden. In diesem ersten Schritt erfolgt dies in den Instrumentalfächern im Einzelunterricht an Streich-, Zupf- und Tasten- sowie Schlaginstrumenten. Des Weiteren umfasst die Regelung den Unterricht in Musiktheorie, Komposition und in Fächern zur Berufs- und Studienvorbereitung. Weiterhin ausgeschlossen ist der Unterricht an Blasinstrumenten und Gesang, da hier aufgrund der erhöhten Abgabe verbrauchter Atemluft von einer erhöhten Infektionsgefahr durch Tröpfcheninfektion und Aerosole auszugehen ist (laut Veröffentlichung des Kultusministeriums). 

      Start erfolgt unter Auflagen im Sinne des Hygieneschutzes

      Voraussetzung für die Öffnung der Musik- und Jugendkunstschulen ist, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen sowie Abstandsgebote gewahrt werden. So muss während der gesamten Unterrichtszeit unter anderem ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den anwesenden Personen eingehalten werden. Des Weiteren müssen ausreichende Gelegenheiten zum Waschen der Hände bestehen und ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zur Verfügung stehen, auch alle Räume müssen mehrmals täglich für einige Minuten gelüftet werden. Instrumente, Werkzeug und Geräte dürfen während des Unterrichts nicht durch die Lehrkräfte und Schüler gemeinsam genutzt werden. Ein Austausch von Instrumenten oder Instrumententeilen (Bögen, Trommelsticks) ist untersagt. Die Schülerzahl ist auf eine 1:1 Betreuung pro Lehrkraft zu beschränken. Die Musikschule wird für ein gutes Gelingen die dafür notwendigen Vorkehrungen treffen.

      In allen anderen Fächern in denen ein Unterricht noch nicht vor Ort stattfinden kann, wird der Unterricht digital weitergeführt. Sofern sich das Infektionsgeschehen stabilisiert, sind weitere Schritte geplant. Dies betrifft insbesondere auch den Unterricht an Blasinstrumenten und Gesang an Musikschulen.

      In den Fächern, in denen der Unterricht in Gruppen bzw. Orchestern stattfindet, bleibt dieser weiterhin ausgesetzt. In diesem Fall müssen die  Entgelte für den Monat Mai vorerst nicht bezahlt werden, entsprechende Abbuchungen sind ausgesetzt.

      Das Sekretariat der Musikschule ist in dieser Zeit regelmäßig besetzt. Wenn Sie Fragen haben erreichen Sie uns am besten per E-Mail steinheim.musikschule@t-online.de oder Tel. 07329 9203869 oder 07329 921883. Bitte beachten Sie auch die Informationen der Musikschule auf der Internetseite der Gemeinde Steinheim www.steinheim.com unter Musikschule.

      Vielen Dank für Ihr Verständnis und auf ein baldiges Wiedersehen in Ihrer Musikschule.

      Herzliche Grüße

      Günter Flumm

      Musikschulleiter

       

      Steinheim hilft! - Einkaufsdienst für Hilfsbedürftige

      Die Gemeinde Steinheim hat zur Unterstützung von Risikogruppen, chronisch Erkrankten, Menschen mit Immunschwäche oder in häuslicher Quarantäne, Alleinerziehenden, die Initiative „Steinheim hilft!“ gestartet und bietet unbürokratische Hilfe an.

      Wenn Sie niemanden haben, der Sie unterstützen kann, melden Sie sich gerne bei

      • der Bürgerhotline (Mo-Fr von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr)
        Tel. Telefonnummer: 0173 328 59 16 oder
      • Julia Illgen (10:00 Uhr bis 20:00 Uhr)
        Tel. Telefonnummer: 0176 610 619 12.

      Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus sollen soziale Kontakte auf das notwendige Maß reduziert werden. Mit der Initiative möchte die Gemeinde Steinheim Bürgerinnen und Bürger ohne Angehörige schnell und unbürokratisch unterstützen.

      Wir möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Sie gesund bleiben und bieten folgende Dienstleistungen an:

      • Einkäufe im Supermarkt, Metzger, Bäcker, Hofläden oder Apotheke
      • Gespräche am Telefon

      Der Erstkontakt sowie die Koordination läuft über die Bürgerhotline „Steinheim hilft“: Tel. Telefonnummer: 0173 32 859 16 oder per Mail an Quynh Hägele, q.haegele(@)steinheim.com
      Wir stellen anschließend den Kontakt zu einem ehrenamtlichen Helfenden her. Sie erhalten anschließend einen Anruf vom Helfenden und können alles Weitere mit dem Helfenden klären.

      Volkshochschule

      Die Volkshochschule hat alle Vorträge und Kurse bis auf Weiteres abgesagt.

      Thema Bildung

      Berufsbildung

      Die Verordnung des Wirtschaftsminiseriums vom 14. Mai 2020 über die Wiederaufnahme des Betriebs der beruflichen Bildungseinrichtungen gilt für Einrichtungen der beruflichen Bildung, die keine Schulen nach § 2 des Schulgesetzes für Baden-Württemberg sind, und für Personen, die Bildungsangebote dieser Einrichtungen als Teilnehmende wahrnehmen.
      Finden Sie in der Verodnung weitere Informationen zu Aufstiegsfortbildungen, sonstigen beruflichen Fortbildungen und den den entsprechenden Schutzmaßnahmen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie.

      Allgemeine Weiterbildung und freie schulische Bildung

      Die Verordnung über die Wiederaufnahme des Betriebs der Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung und freien schulischen Bildung vom 21. Mai 2020 gilt für Einrichtungen, die Leistungen der schulischen Bildung oder allegemeinen Weiterbildung erbringen, und für Personen, die Bildungsangebote dieser Einrichtungen als Teilnehmende wahrnehmen.
       

      Ab dem 25. Mai 2020 ist die Erbringung weiterer Angebote der schulischen Bildung, einschließlich der Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler, zulässig, soweit an der jeweiligen Einrichtung und bei der Durchführung ihrer Angebote die Einhaltung der Schutzmaßnahmen sicher gestellt ist.
      Finden Sie in der Verordnung weitere Informationen zu den entsprechenden Schutzmaßnahmen.

      Schule, Kindergarten und erweiterte Notbetreuung

      Einzug der Kindergartengebühren und der Schulkindbetreuung

      Liebe Eltern,

      seit dem 17. März haben alle Kindertageseinrichtungen und Schulen aufgrund der vom Land erlassenen Corona-Verordnung geschlossen. In Absprache mit den kirchlichen und freien Trägern haben sich die Verantwortlichen in Steinheim entschieden, bis auf Weiteres ab April vom Einzug der Kindergartengebühren und der Gebühr für die Kernzeitbetreuung vor und nach Schulbeginn vorerst abzusehen.

      Eltern, die ihre Beiträge überweisen, müssen dies im April nicht tun. Sofern der Einzug der Kindergargengebühren oder der Schulkindbetreuung durch die Gemeinde erfolgte, wird dieser Betrag den Eltern zurücküberwiesen.

       

      Ihr

       

      Holger Weise

      Bürgermeister

      Erlass von zwei Schülermonatskarten

      Familien werden von den Kosten für die aufgrund der Corona-Maßnahmen während zwei Monaten nicht genutzten Schüer-Abos entlastet.
      Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg.

      Erweiterte Notbetreuung

      Die baden-württembergische Landesregierung hat beschlossen, dass die Schulen, Kindertageseinrichtungen sowie die Kindertagespflege im Land bis zum Ablauf des 3. Mai 2020 geschlossen bleiben.

      Ab Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und den Schulen bis zur 7. Klasse ausgeweitet. In die Notbetreuung können dann auch Kinder gehen, deren beide Eltern oder das alleinerziehende Elternteil eine Präsenzpflicht an seinem Arbeitsplatz hat und dem der Arbeitgeber bescheinigt, am Arbeitsplatz unabkömmlich zu sein.

      Anspruch auf die erweiterte Notbetreuung haben Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide

      1. einen Beruf ausüben, dessen zugrunde liegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder

      2. eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind und sie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.


      Kritischen Infrastruktur sind gem. §1a Abs. 8 der CoronaVO vom 27. April 2020:

      1. Die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung(BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesund-heit, Finanz-und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

      2. Die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung ein-schließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstüt-zungsbereiche, der Altenpflege und der ambulantenPflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6BSI-KritisV hinausgeht,

      3. Ambulante Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen-und Suchtberatungsstellen,

      4. Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Justizvollzugs-und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Num-mer 4 IfSG), soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich gestellt werden,

      5. Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall-/Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz sowie dieEinheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind,

      6. Rundfunk und Presse,

      7. Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linien-verkehr eingesetzt werden,

      8. Straßenbetriebe und Straßenmeistereien,

      9. Bestatter

       

        Falls Sie eine Notfallbetreuung in Anspruch nehmen möchten, füllen Sie bitte die untenstehenden Formulare aus und wenden Sie sich an die Kindergartenleitungen:

        Prüfen Sie vor Anfrage einer Notfallbetreuung folgende Fragen:

        • Haben Sie alternative Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Kind / Ihre Kinder (anderes Elternteil, Verwandtschaft, Nachbarschaft …)?
        • Gibt es Möglichkeiten seitens Ihres Arbeitgebers, damit Sie die Betreuung Ihres Kindes sicherstellen können (beispielsweise Anpassung des Dienstplans etc.)?

        Bitte beachten Sie, dass Großeltern die Betreuung ihrer Enkelkinder in der jetzigen Situation nicht übernehmen sollten, da ältere Personen nach allen vorliegenden Erkenntnissen eine besonders gefährdete Personengruppe darstellen. 

        Eine Notfallbetreuung ist für Kinder der Klassenstufen 1-6 ebenso vorgesehen. Hierbei gelten auch die oben genannten Kriterien. Wenden Sie sich bei Bedarf an die Schulleitungen der Hillerschule (Frau Straubmüller, Tel.: 07329/969730, E-Mail: info@hillerschule.de) sowie Seebergschule (Frau Sprauer, Tel.: 07323/969940, E-Mail: ghs-soehnstetten@enmail.de). 

        Wie wird mit Gebühren umgegangen (Elternbeiträge)?

        Im Hinblick auf die derzeit anstehenden Herausforderungen muss diese Thematik zurückgestellt werden. Es wird versucht, im Nachgang eine sozialverträgliche Lösung zu finden.

         

        Wir bitten um Beachtung!

        Schulbetrieb wird ab dem 18. Mai 2020 wieder aufgenommen

        Ab dem 18. Mai 2020 wird der Unterricht an den öffentlichen Schulen sowie den Ersatzschulen wieder aufgenommen.
        Weitere Informationen finden Sie in der ab 18. Mai 2020 gültigen Verordnung des Kultusministeriums über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs vom 14. Mai 2020 oder auf der Homepage des Kultusministeriums.

        Standesamt und Bestattungswesen

        Beerdigungen

        Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete sind jeweils unter freiem Himmel mit höchstens 50 Teilnehmenen möglich. Bestatter und weitere Mitarbeiter sind hierbei nicht mitzuzählen, sofern sie mit der Trauergemeinde nich in unmittelbaren Kontakt kommen.
        Die Maßnahmen zum Infektionsschutz sowie den Mindestabstand von 1,5 m zur nächsten Person haben die Teilnehmenden einzuhalten; ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinader leben.
        Bei Aufbahrungen in Leichenhallen u.ä. ist eine Besichtigung durch mehrere Personen gleichzeitig nicht möglich.
        Bei der Verwendung von Gegenständen, die im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz kommen, muss die Gefahr einer Ansteckung soweit wie möglich reduziert werden.

        Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls sind unter folgenden Maßnahmen und Voraussetzungen zuslässig, wenn sichergestellt ist, dass

        • ein Mindesabstand von 1,5 m von Person zu Person eingehalten ist; ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben und
        • bei der Durchführung Infektionsrisiken so weit wie möglich reduziert werden.

        Alle Gegenstände und Flächen, die berührt werden, sind vor und nach jeder Veranstaltung zu desinfizieren. Es muss die Möglichkeit einer Handdesinfektion gegeben sein. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.Der Veranstalter ist verpflichtet, für jede Veranstaltung ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen, welches den zuständigen Behörden auf deren Verlangen vorzulegen ist.

        Bei Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen (zum Beispiel Hochzeiten) gibt es keine Teilnehmerzahlobergrenze. Es muss aber vom Veranstalter zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein, dass ein Abstand von 1,5 Metern von jeder Person zur nächsten eingehalten wird. Von der Abstandsvorgabe ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben.
        Weitere Voraussetzung ist, dass für die Veranstaltung ein vom Veranstalter erstelltes schriftliches Infektionsschutzkonzept besteht.

        Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Pfarrer bzw. an Sachbearbeiterin Karin Deberling (Tel. Telefonnummer: 07329 9606-55 oder k.deberling@steinheim.com). Weitere Erläuterungen finden Sie auch hier.

         

        Trauungen

        Standesamtliche Trauungen sind von dem Verbot der Veranstaltungen und Ansammlungen aus § 3 Absatz 2 der Corona VO ausgenommen, da sie nach § 3 Absatz 3 Nr. 1 CoronaVO Veranstaltungen sind, die der Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs dienen. Eine feste, maximale Teilnehmerzahl ergibt sich aus den Regelungen des § 3 CoronaVO nicht.

        Bei der Durchführung von standesamtlichen Trauungen entscheiden die Gemeinden in eigener Zuständigkeit über die konkreten Schutzvorkehrungen vor Ort. Ob und wie viele Gäste momentan zu den Trauungen zugelassen werden können, entscheidet die Gemeinde. Maßgeblich für die Anzahl der Gäste ist daher die Größe des Trauraums.
        Es ist besonders darauf zu achten, dass die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist erforderlich.

        Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Michalik (Telefonnummer: 07329 9606-24 oder b.michalik@steinheim.com) gerne zur Verfügung.

        Spiel, Sport und Freizeit

        Indoor Freizeitaktivitäten

        Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten sind nun wieder unter Einhaltung der Vorgaben der Verordnung erlaubt.

        Um zu gewährleisten, dass hygienerechtliche Vorschriften eingehalten werden, haben Anbieterinn und Anbieter von Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten ein Hygienekonzept festzulegen.
        Die Abstandsregelungen (Mindestabstand 1,5 m), sowie die Maskenpflicht (ab dem vollendeten sechsen Lebensjahr) bleiben bestehen.

        Weitere Regelungen und Informationen finden Sie in der Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Coronavirus für Anbieterinnen und Anbieter von Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten vom 28. Mai 2020.

        Sportanlagen/Sportstätten und Sportwettkämpfe

        Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, Yogastudios sowie Tanzschulen dürfen zu Trainings- und Übungszwecken betrieben werden. Der erlaubte Betrieb umfasst auch Nebenanlagen, die untergeordnet für den Betrieb notwendig sind

        Voraussetzung für die Aufnahme des Betriebs ist die Wahrung einiger Grundsätze des Infektionsschutzes. Diese finden Sie in der Verordnung über Sportstätten vom 22. Mai 2020.

        Zur Durchführung von sportlichen Wettbewerben und Wettkämpfen sind eine Reihe von Regelungen vorgeschrieben. Voraussetzung für die Aufnahme des Betriebs von Sportanlagen und Sportstätten zu Zwecken der Durchführung von Wettbewerben und Wettkämpfen im Profisport ist die Vorlage eines Konzepts, das medizinische, organisatorische und hygienische Vorgaben für die jeweilige Sportart enthält.
        Grundsätze, die in diesem Konzept sowie bei der Durchführung des Wettbewerbs- und Wettkampsbetriebs zu beachten sind finden Sie in der Verordnung über die Durchführung von sportlichen Wettbewerben und Wettkämpfen ohne Zuschauerinnen und Zuschauer vom 14. Mai 2020.

        Ab dem 02. Juni 2020 können Sportanlagen und Sportstätten wieder öffnen, auch innerhalb geschlossener Räume.

         

        Spiel- und Bolzplätze

        Öffentliche Spielplätze dürfen ab dem 06. Mai 2020 unter Auflagen wieder geöffnet werden.

        Ab dem 02. Juni 2020 können öffentliche Bolzplätze wieder benutzt werden.

        Training im Spitzen- und Profisport

        In der Verordnung über das Training im Spitzen- und Profisport vom 10. April wurde festgelegt, dass Schwimm-und Hallenbäder, sowie öffentliche und private Sportanlagen, Sportstätten und Probe- und Trainigsräume in Kultureinrichtungen ausnahmsweise zu Trainingszwecken des Spitzen-und Profisports betrieben werden dürfen. Ebenso erhalten Sie Informaitionen darüber, wer Spitzen- und Profisport betreibt und welche Maßnahmen bei der Durchführung der Trainiseinheiten zu beachten ist. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 10. Mai außer Kraft.

        Verordung über das Training im Spitzen- und Profisport vom 10. April 2020 (in der Fassung vom 02. Mai 2020)

        Veranstaltungen

          Untersagt bleiben bis zum Ablauf des 31. August 2020 Großveranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden, wie etwa

          • Volksfeste
          • Größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern
          • Größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Weinfeste
          • Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen


          Ab dem 1. Juni können private Veranstaltungen in öffentlich mietbaren Einrichtungen – also beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsstätten – im Innenraum mit bis zu zehn Teilnehmenden sowie im Außenbereich mit bis zu 20 Teilnehmenden wieder stattfinden, etwa Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Taufen.

          Nicht private Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen dürfen ab dem 1. Juni mit bis zu 100 Teilnehmenden stattfinden. Dafür müssen die Veranstalter ein Hygienekonzept erarbeiten, das auf Verlangen vorgelegt werden muss. Zu dieser Veranstaltungsart gehören etwa

          • Konzerte,
          • Theater,
          • kleinere Festivals mit Sitzplätzen
          • Kino,
          • Veranstaltungen von Vereinen, Parteien, Unternehmen wie Betriebsversammlungen oder Aktionärsversammlungen oder
          • Behörden, Examens- und Abschlussveranstaltungen.

          Das heißt, zum 1. Juni können Kultureinrichtungen und Kinos mit festen Sitzplätzen für bis zu 100 Teilnehmende wieder öffnen.

          Weitere Informationen finden Sie in der Verordnung des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Coronavirus auf Veranstaltungen vom 29. Mai 2020.

          Vergnügungsstätten

          Die Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Vergnügungsstätten gilt insbesondere für Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen, sowie deren Kundschaft.

          Allgemeine Schutzmaßnahmen und Informationen zu den Abstandsregelungen, zur Hygiene und Desinfektion und zur Zahlungsabwicklung finden Sie in der Corona-Verordnung Vergnügungsstätten vom 10. Mai 2020.

          Reisen

          Ein- und Rückreisende

          Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland in das Land Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten.

          Zudem sind sie verpflichtet, die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren und beim Auftreten von Krankheitssymptomen die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren.

          In der Verordnung zur Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende vom 10. April 2020 (in der Fassung vom 16. Mai 2020) finden Sie weitere Informationen, darunter Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne.

          Unternehmen, Einzelhandel, Gewerbe

          Beherbergungsbetriebe

          Zur Eindämmung von Übertragungen des Coronavirus in Beherbergungsbetrieben, sowie auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen wurde eine Verordnung des Sozialministeriums erlassen.
          Diese tritt am 29. Mai 2020 in Kraft.

          Einzelhandel

          Es dürfen alle Ladengeschäfte – unabhängig von ihrer Verkaufsfläche – unter Auflagen wieder vollständig öffnen. Die 800 Quadratmeter-Regelung entfällt.

          Sie haben darauf hinzuwirken, dass

          • im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten und des Notwendigen der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden,
          • ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern, zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.

          Es gilt weiterhin die Richtgröße , dass sich pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nur eine Person (einschließlich Personal) im Laden aufhalten soll.

           

          Weitere Informationen für Unternehmen und Beschäftigte:

          Gaststätten, Kneipen und Bars

          Die Verordnung zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Gaststätten gilt für Gaststätten, ausgenommen Clubs und Diskotheken, sowie deren Gäste.
          Allgemeine Schutzmaßnahmen und Informationen zu den Abstandsregelungen, zur Hygiene und Desinfektion und zur Zahlungsabwicklung finden Sie in der Corona-Verordnung Gaststätten vom 16. Mai 2020 (in der ab 02. Juni 2020 gültigen Fassung).

          Ab dem 02. Juni 2020 dürfen Kneipen und Bars unter Hygienevorgaben wieder öffnen.

          Körpernahe Dienstleistungen (Friseurbetriebe, Fußpflegestudios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios, Piercingstudios)

          Wiedereröffnungen

          Unter Hygiene-Auflagen dürfen öffnen:

          • Friseurbetriebe
          • Fußpflegestudios

          Weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. (Hygienevorschriften werden zeitnah veröffentlicht).

          Dazu zählen:

          • Massagestudios
          • Kosmetikstudios
          • Nagelstudios
          • Tattoo-Studios
          • Piercingstudios

          Zur Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Tattoo-, Piercing-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel- und Friseurstudios sowie medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen (Corona-Verordnung Kosmetik und medizinische Fußpflege – CoronaVO Kosmetik und medizinische Fußpflege) vom 10. Mai 2020

           

          Soforthilfe für Unternehmen

          Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

          Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

          • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
          • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
          • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

          Zum Antragsformular Soforthilfe Corona (PDF) (W I C H T I G: Bitte öffnen Sie die Seite bw-soforthilfe.de erst, wenn Ihr Antrag ausgefüllt ist.)

          Weitere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Antragsverfahren erhalten Sie hier.  

          Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Heime und Werkstätten

          Mit der Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vom 28. Mai 2020 werden die bisher enthaltenen Regelungen in der CoronaVO, der CoronaVO Besuchsregelungen und der CoronaVO Tages- und Nachtpflege sowie Unterstützungsangebote in einer einheitlichen Verordnung des Sozialministeriums zusammengeführt.

          Besucherregelgungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

          In der Verordnung über Besucherregelungen vom 14. Mai 2020 erfahren Sie, für welche Einrichtungen die Besucherregelungen insbesondere gelten.
          Pro Patientin und pro Patient ist pro Tag grundsätzlich ein Besuch nur duch eine Person gestattet. Für wen der Besuch weiterhin nicht gestattet ist, finden Sie ebenfalls in der Verordnung unter § 2 Abs. 3.
          Zudem sind die vorgeschriebenen Hygieneregeln einzuhalten, vor oder beim Betreten der Einrichtung ist eine Händedesinfektion durchzuführen, ebenso muss der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.

          Heimbewohner

          Die Ausgangsbeschränkungen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen entfallen, so dass die Heimbewohnerinnen und Bewohnerinnen wieder die Einrichtung auch ohne triftigen Grund verlassen können. Allerdings werden in der Corona Verordnung nun besondere Vorgaben zum Infektionsschutz gemacht, zu denen unter anderem eine vierzehntägige Maskenpflicht in Gemeinschaftsräumen gehört, die für Bewohner gilt, die die Einrichtung verlassen haben.

          Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

          In allen anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen ist die Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit Behinderung untersagt, sofern keine Ausnhame vorliegt.
          Menschen mit Behinderung, die in dieser Einrichtung beschäftigt und betreut werden, dürfen die betreffende Einrichtung nicht betreten, sofern keine Ausnahme vorliegt.

          Finden Sie in der Verordnung zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen vom 18. März 2020 (in der ab 29. Mai 2020 geltenden Fassung) weitere Informationen, insbesondere Ausnahmen der Verbote.

          Weitere Informationen

          Pressemitteilungen des Landratsamtes Heidenheim

          Aktuelle Pressemitteilungen des Landratsamtes finden Sie hier

           

          Weiterführende Links

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          Infobereiche

          Highlights

          Meteorkrater – Museum

          Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Meteoriten das Steinheimer Becken – der heute wohl besterhaltene und prägnanteste Meteoritenkrater mit Zentralkegel.

          Heimatstube auf dem Klosterhof

          Pflege von Brauchtum, Vorführungen alter Handwerkstechniken und die Bewahrung von Ausstellungsstücken aus früherer Zeit sind die Aufgaben des Heimatvereins Steinheim e. V.

          Interaktiver Wentallehrpfad

          Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Gemeindegebiet im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Seit dem Jahr 2010 führt der interaktive Wentallehrpfad von Steinheim aus durch das Wental bis zum Landhotel Wental, das sich bereits auf der Gemarkung Essingen befindet.

          Gemeindewald

          Steinheim hat einen sehr großen Wald, die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.