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Sehenswürdigkeiten in der Natur: Gemeinde Steinheim

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Sehenswertes rund um Steinheim

Unten aufgeführt finden Sie Sehenswürdigkeiten rund um Steinheim am Albuch.

Naturschutzgebiete in Steinheim am Albuch

Auf dem Gebiet der Gemeinde Steinheim befinden sich 5 der 15 Naturschutzgebiete des Landkreises Heidenheim.
Mit 847,49 ha Naturschutzgebiet stellt die Gemeinde 62,30 % der gesamten Naturschutzgebietsfläche des Landkreises. Somit sind über 10% des Gemeindegebietes unter Naturschutz gestellt. Neben den Naturschutzgebieten ist Steinheim von großen Landschaftsschutzgebieten umgeben.

 
Die Naturschutzgebiete im Einzelnen:
NameEinzelheitenFläche auf Gemeindegebiet
Hülbe am MärtelesbergHülbe des Albuchs mit zwischenmoorartiger Vegetation. Dies ist das kleinste Naturschutzgebiet Baden-Württembergs. Hülben brauchen regelmäßig Pflege, sonst verlanden diese. Deshalb wurde diese Hülbe im Herbst 2019 ausgebaggert und vergrößert.0,2 ha
Wental mit Seitentälern und Feldinsel KlösterleErhaltung und Sicherung des Wentales mit seinen Neben- und Seitentälern, die von geologischen Besonderheiten geprägt und für die Schwäbische Alb einzigartig sind263,39 ha
Steinheimer BeckenDas Gebiet ist in erdgeschichtlicher und landeskundlicher Hinsicht international von großem Interesse. Wacholderheiden, Magerrasen und Trockenrasen in unterschiedlicher Ausprägung nehmen im Schutzgebiet den überwiegenden Teil der Flächen ein. Daneben bestimmen reich strukturierte Gehölzbestände, Waldinseln, naturnahe Laubwälder, Weidbäume und Felsbiotope das Landschaftsbild.426,10 ha
Bullenberg-Dudelberg-StockhauWacholderheiden vielfältiger Ausprägung.101,3 ha
Kutschenberg-Heuschlaufenberg-StürzelbergExtensiv beweidete Magerrasen, deren Ausbildung, Verzahnung und Übergänge besonders vielfältig sind.56,5 ha

Die Gemeinde kann mit einer großen Vielfalt an Lebensraumtypen aufwarten. Hierzu zählen insbesondere das Feuchtgebiet Ried, Kalkmagerrasen, Hutewälder, Felsstandorte im Wental und magere Flachland-Mähwiesen (FFH-Wiesen). Diese bieten Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tiere und Pflanzenarten, beispielsweise Wildbienen, Heuschrecken, Flechten und Moose.

Wental mit Felsenmeer

Reizvolle Trockentäler, z.B. das romantische Wental, weite Wacholderheiden und tiefe Wälder laden zur Erholung ein, zu allen möglichen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radeln, Grillen, Skilaufen usw. Die Natur Steinheims im einzigartigen Meteorkrater stieß schon wiederholt auf Interesse bei der Bevölkerung. Durch das Wental mit Felsenmeer erlangen Sie wundervolle Eindrücke der Steinheimer Natur.

Wentalweible

Das Wentalweible steht als freistehender Felsen ziemlich in Mitten des Wentals. Einer alten Sage nach heißt es, dass eine alte Marktfrau, die es mit den Maßen und Gewichten nicht so genau genommen hatte, durch einen Blitzschlag zu Stein geworden war.  Man kann sich diesen markanten Felsen anschauen, wenn man dem Wentallehrpfad durch das Wental folgt. Der Legende nach spukt diese Marktfrau in der Andreasnacht  (30. November) jeden Jahres durch das Wental. 

Hirschfelsen

Um an den Hirschfelsen zu gelangen, können Sie am Parkplatz Hirschtal starten. Von da an leitet Sie der Wentallehrpfad talaufwärts nach einigen hundert Metern zum Hirschfelsen. Der Hirschfelsen ist der größte freistehende Felsen auf der Markung. Er ist Heimat und Lebensraum verschiedener, seltener Tier- und Pflanzenarten und darf daher nicht beklettert oder bestiegen werden.     

Schreiberhöhle

Die Schreiberhöhle liegt 2,5 km nordwestlich von Steinheim entfernt in einem kleinen Steinbruch am Ende des Doschentals. Die Höhle ist 210 Meter lang und 17 Meter tief. Diese ist die größte bekannte Höhle des Wentals, die aus zwei übereinanderliegenden Hallen besteht. Von diesen Hallen gehen bis zu 40 Meter lange Gänge aus und sind teilweise nur kriechend zu durchqueren, da sie aus vielen Verzweigungen bestehen. In der Höhle befinden sich viele schöne Tropfsteine.  Die Schreiberhöhle ist ein überregional bedeutendes Fledermausschwärm- und Winterquartier, daher ist die Höhle von 1. August bis zum 15. Mai jährlich durch ein Gitter verschlossen.  

Wäldlesfels

Der Steinhirt und Klosterberg ist der Zentralhügel des Steinheimer Beckens. Er hat einen Durchmesser von zwischen 800 und 900 Metern. Auf dem Steinhirt befindet sich der Wäldlesfels. Dieser ist ein ca. acht Meter hoher Felsblock, der vor ca. 14 Millionen Jahren, nach der Zeit des Meteoriteneinschlages, durch Süßwasserkalkalgen entstand, als das Wasser des sich im Krater gebildeten Sees den Zentralhügel überdeckte.

Stöckelhöhle

Die Stöckelhöhle befindet sich in Söhnstetten im Unteren Mauertal, früher war sie wohl eine Flußhöhle, deren Bildung parallel zum heutigen Hang geschah. Die Gesamtganglänge beträgt 69m.

Infobereiche

Highlights

Meteorkrater – Museum

Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Meteoriten das Steinheimer Becken – der heute wohl besterhaltene und prägnanteste Meteoritenkrater mit Zentralkegel.

Heimatstube auf dem Klosterhof

Pflege von Brauchtum, Vorführungen alter Handwerkstechniken und die Bewahrung von Ausstellungsstücken aus früherer Zeit sind die Aufgaben des Heimatvereins Steinheim e. V.

Interaktiver Wentallehrpfad

Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Gemeindegebiet im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Seit dem Jahr 2010 führt der interaktive Wentallehrpfad von Steinheim aus durch das Wental bis zum Landhotel Wental, das sich bereits auf der Gemarkung Essingen befindet.

Gemeindewald

Steinheim hat einen sehr großen Wald, die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.