Wanderung für alle Generationen auf dem Sagenhaften Albuch - gelungene Veranstaltung in Essingen
Essingen – Ende Mai hatte die Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch gemeinsam mit der Gemeinde Essingen zu einer generationenübergreifenden Wanderung eingeladen.
Trotz wechselhafter Wetterprognosen folgten 12 Personen der Einladung und wurden mit einer informativen und erlebnisreichen Tour belohnt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Wolfgang Hofer startete die rund 8,6 Kilometer lange Wanderung am Remsursprung. Die Route führte entlang der Kugelbahn bis zum Wasserspielplatz an der Fischzuchtanlage. Unterwegs erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes über regionale Besonderheiten und Sagen – darunter die Remsquell-Nixe, die weiße Treppe, die ehemalige Römerstraße sowie eine versteckte Burgruine.
Ein besonderes Highlight war der Panorama-Ausblick an der „Lupe“ auf dem „Stürzel“. Von dort konnte die Gruppe einen beeindruckenden Blick über die Region genießen. Vorbei am Gemeinde-Weinberg klang die Wanderung gemütlich bei einer Einkehr in der Forellenzucht „Remsquelle“ aus.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Daher wird auch im kommenden Jahr wieder eine der Partnergemeinden im Rahmen des Sagenhaften Albuchs eine kostenlose Wanderung für Interessierte anbieten.
Touristikgemeinschaft „Sagenhafter Albuch“ e.V.
Frau Hester Rapp- van der Kooij
Brunnenfeldstraße 1
73566 Bartholomä
07173 / 97820-0
E-Mail: sagenhafter.albuch(@)t-online.de
Oder besuchen Sie unsere Homepage: www.albuch.de
Jahresrückblick 2025 Sagenhafter Albuch
Im Januar fand die Urlaubsmesse CMT in Stuttgart wieder statt. Am Messestand hat die Geschäftsführerin, Hester Rapp- van der Kooij, den Sagenhaften Albuch mit seinen Themen
Wandern, Radfahren und Wintersport, präsentiert. Auf der CMT überreichte „Wanderbares Deutschland“ die (Re) Zertifizierungen von Wanderwegen durch den Deutschen Wanderverband an verschiedenen Destinationen. Als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland und Traumtour wurde auch der Weiherwiesenweg bei Essingen zum zweiten Mal requalifiziert. Dieser Weg verläuft innerhalb der Kulisse des Sagenhaften Albuchs. Hester Rapp- van der Kooij nahm die Urkunde entgegen.
Auf der Mitgliederversammlung im März auf dem STB-Campus in Bartholomä wurden nach 20 Jahren die Mitgliedsbeiträge angepasst. Die Mitglieder sind weiterhin der Meinung, dass es Sinn macht den Tourismus durch die TG Sagenhafter Albuch voranzutreiben.
Ein Schwerpunkt unserer diesjährigen Arbeit war die Pflege und Weiterentwicklung der Wanderblume. Die Touren führen durch alle Gemeinden des Albuchs und verbinden somit Heubach, Essingen, Steinheim, Königsbronn und Bartholomä. Die Wege werden von Anfang an von sogenannten Wegepaten betreut. Diese kümmern sich ehrenamtlich um die Beschilderung und den Zustand der Wege. Im Vergangenen Jahr wurden neue Wegepaten gesucht. Die neu eingesetzte Wegepaten waren viel unterwegs um die Wege, wo nötig, in einen guten Zustand zu versetzen. In diesem Jahr wurden auch die Streckenführungen geprüft und für das kommende Jahr steht die Erarbeitung von aktuellem Kartenmaterial auf dem Programm.
Ende Mai hatte die Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch gemeinsam mit der Gemeinde Essingen zu einer generationenübergreifenden Wanderung eingeladen. Trotz wechselhafter Wetterprognosen folgten 12 Personen der Einladung und wurden mit einer informativen und erlebnisreichen Tour belohnt. Bürgermeister Wolfgang Hofer führte die 8,6 Kilometer lange Wanderung persönlich. Unterwegs erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes über regionale Besonderheiten und Sagen – darunter die Remsquell-Nixe, die weiße Treppe, die ehemalige Römerstraße sowie eine versteckte Burgruine. Ein besonderes Highlight war der Panorama-Ausblick an der „Lupe“ auf dem „Stürzel“. Von dort konnte die Gruppe einen beeindruckenden Blick über die Region genießen. Vorbei am Gemeinde-Weinberg klang die Wanderung gemütlich bei einer Einkehr in der Forellenzucht „Remsquelle“ aus. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Daher wird im kommenden Jahr die Gemeinde Steinheim im Rahmen des Sagenhaften Albuchs eine kostenlose Wanderung für Interessierte anbieten.
Die Touristikgemeinschaft Sagenhafter Albuch hat sich im September im Rahmen der Städtewerbung in Schorndorf präsentiert, wo in der Fußgängerzone einen Infostand aufgebaut wurde und die Interessenten sich über die Reize des Albuchs informieren konnten. Am Infostand präsentierten Vorsitzender und Bürgermeister Thomas Kuhn sowie Geschäftsführerin, Hester Rapp- van der Kooij den Sagenhafter Albuch mit seinen Themen Wandern und Radfahren. Mit im Gepäck waren die Radkarte „AlbuchTour“, die Karte der beliebten „Wanderblume“ sowie Postkarten aus der Region. Auch war es möglich an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Die Schorndorfer waren sehr interessiert und teilweise überrascht, dass es eine so großartige Destination in etwa einer Stunde Entfernung ihrer Heimatstadt gibt. Die Auslosung der Preise fand im Rathaus in Bartholomä statt.
Der Sagenhafte Albuch hat seit bald zwei Jahren zusätzlich zur Homepage einen eigenen Instagramaccount. Schöne Bilder der Region und aktuelle Informationen zeigen auch auf Social Media zeigen, wie attraktiv unsere Region für Gäste aus nah und fern ist. Der Account wird gut angenommen und zeigt auch Beiträge von unseren Mitgliedern und Menschen aus der Region. Inzwischen wir der Instagram Account im Monat zwischen 25.000 und 45.000-mal aufgerufen.
Wandern rund um Steinheim
Das Wegenetz wird vom Schwäbischen Albverein gepflegt.
Detaillierte Wanderkarten in Form von Wanderkartenset (6,90 €) sowie weitere Informationen zu Wandertouren in der Region erhalten Sie beim Landratsamt Heidenheim, Freizeit und Tourismus, Telefon 07321 321-2593,
info(@)heidenheimer-brenzregion.de, www.heidenheimer-brenzregion.de
10 Jahre UNESCO Geopark Schwäbische Alb: Ein Blick zurück und ein Ausblick in die Zukunft
Jubiläumsfeier mit Exkursionen, spannenden Reden und einer Podiumsdiskussion zur Weiterentwicklung des Geoparks
10 Jahre UNESCO Geopark Schwäbische Alb: Ein Blick zurück und ein Ausblick in die Zukunft
Schelklingen, 22. Juli 2025 – Im November 2015 erhielt der Geopark Schwäbische Alb die offizielle Auszeichnung als UNESCO Global Geopark. Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens feierte der Geopark am 17. Juli 2025 eine festliche Jubiläumsveranstaltung.
Der UNESCO Geopark Schwäbische Alb feierte – als einer von aktuell 229 UNESCO Geoparks weltweit – am 17. Juli 2025 sein 10-jähriges Bestehen mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung. Zum Auftakt konnten die über 90 geladenen Gäste an einer von drei Exkursionen teilnehmen, die sie zu geologisch und archäologisch bedeutenden Stätten führten, darunter die Dolomitsandgruben bei Breithülen, der Steinbruch Vohenbronnen und der Hohle Fels bei Schelklingen.
Im Anschluss an die Exkursionen fand das offizielle Rahmenprogramm im Remontedepot in Breithülen statt. Ulrich Ruckh, Bürgermeister von Schelklingen, eröffnete mit Iris Bohnacker von der Geschäftsleitung des Geoparks die Veranstaltung. Der Erste Vorsitzende des Geoparks betonte, dass der heutige Erfolg des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb vor allem der „Entschlossenheit der Älbler“ zu verdanken sei. Dass dieser inzwischen in die institutionelle Landesförderung aufgenommen wurde sei ein wichtiger Schritt für dessen Weiterentwicklung. „Der Erfolg des Geoparks ist nicht nur ein Schritt für uns, sondern auch ein Gewinn für die gesamte Region“, so Ruckh.
Der Geopark als „Investitionsraum“ für die Zukunft
Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, betonte, dass der Geopark als „Investitionsraum“ für Bildung, Vernetzung und regionale Entwicklung fungiere und
nicht nur ein „Luxusprojekt“ sei. Dr. Ulrich Fiedler, Landrat des Landkreises Reutlingen, würdigte den Geopark als einzigartiges Projekt, das Landschaft, Geologie und Menschheitsgeschichte miteinander verknüpfe.
Prof. Dr. Heidi Megerle, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, stellte in ihrem Festvortrag die wissenschaftliche Bedeutung des Geoparks heraus und nannte ihn ein „Eldorado für wissenschaftliche Forschung“. Dr. Gösta Hoffmann von der Deutschen UNESCO-Kommission hob die Bedeutung des Geoparks als Gemeinschaftsprojekt aus der Zivilgesellschaft (Bottom Up Bewegung) hervor und unterstrich die Notwendigkeit, geologische Inhalte nicht nur für jüngere Zielgruppen verstärkt digital zugänglich zu machen.
Nach den Reden folgte eine kurze Verschnaufpause, in der das Publikum bei einer stimmungsvollen Slide-Show mit Landschafts- und Tieraufnahmen der Schwäbischen Alb entspannen konnte, untermalt von Mike Knehr am Piano.
Podiumsdiskussion: Die Zukunft des Geoparks gestalten
Das offizielle Programm der Jubiläumsveranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion. Diskutiert wurde die zukünftige Entwicklung des Geoparks, wobei Themen wie Vernetzung, die Einbindung von Geowissen in die schulische Ausbildung und die Sichtbarkeit des Geoparks im Fokus standen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Live-Musik und schwäbischen Spezialitäten, die für eine entspannte Atmosphäre sorgten.
Das Jubiläum des Geoparks war nicht nur eine Würdigung der vergangenen zehn Jahre, sondern auch ein Ausblick auf die weitere Entwicklung des Geoparks als Modell für nachhaltige Entwicklung und regionale Zusammenarbeit.
Über den Geopark Schwäbische Alb
Das Ziel des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb ist es, Menschen für das wertvolle und vielseitige Erbe des Naturraums Schwäbische Alb zu sensibilisieren und zu begeistern. Die Gebietskulisse erstreckt sich mit rund 6.200 Quadratkilometern über die gesamte Schwäbische Alb.
Die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb und ihr reiches erd- und kulturgeschichtliches Erbe sind weltweit einmalig. Das hat die UNESCO veranlasst, dem Gebiet 2015 ihr Qualitätssiegel zu verleihen und in die Liste der bedeutendsten Naturlandschaften der Welt aufzunehmen. Zurzeit gibt es weltweit 229 UNESCO Global Geoparks, welche die Geopark-Idee mit Leben füllen.
Zum Geopark-Netzwerk zählen 24 Infostellen (Schauhöhlen Museen, Naturschutzzentren und Bildungseinrichtungen), 38 Geopoints (Stationen der „Reise in die Erdgeschichte“) sowie 12 Geopark-Schulen. Der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb wird von einem Verein getragen. Ihm gehören die Landkreise Alb-Donau-
Kreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Ostalbkreis, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen, Landkreis Tuttlingen sowie Zollernalbkreis an. Außerdem die Städte Beuren, Schelkingen und Steinheim am Albuch. Teil des Netzwerks sind zudem der Schwäbische Alb-Tourismus-Verband, der Industrieverband Steine & Erden Baden-Württemberg, die Stiftung Kessler + Co für Bildung und Kultur sowie die Kommunen Schelklingen, Steinheim am Albuch und Beuren. Vorsitzender ist Ulrich Ruckh (Bürgermeister Schelklingen). Die Geschäftsstelle des gemeinnützigen Vereins befindet sich in Schelklingen.
2025 feiert der UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb sein 10-jähriges Bestehen.










