Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Die neue Corona-Verordnung des Landes gilt ab dem 1. Juli. Sie ist nicht nur komplett neu gestaltet und übersichtlicher als zuvor, sondern es entfallen dann auch viele Beschränkungen. Die neue Corona-Verordnung regelt viele Dinge allgemein, die bisher in verschiedenen Einzelverordnungen festgelegt waren. Viele der bisherigen Einzelverordnungen entfallen zum 1. Juli.
Weitere Informationen finden Sie unter "Mehr erfahren" oder unter Rathaus & Service - Coronavirus.

  
 

Gemeindewald: Gemeinde Steinheim

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Der Steinheimer Gemeindewald

Die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.

Sie nehmen etwa 55% der Gemeindefläche ein. Die wirtschaftlich überaus leistungsfähigen Wälder produzieren nicht nur Holz, Beeren und Pilze, sondern sind zugleich vielfältige Lebensräume für zahlreiche Pflanzen und Tiere, auch seltenster Arten, und sie liefern uns dabei den wertvollen Sauerstoff.

Reizvolle Trockentäler, z.B. das romantische Wental, weite Wacholderheiden und tiefe Wälder laden zur Erholung ein, zu allen möglichen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radeln, Grillen, Skilaufen usw.

Die Gemeinde Steinheim hat sich verpflichtet, ihren Wald nach den Kriterien der Pan-Europäischen Forstzertifizierung (PEFC) zu bewirtschaften.

Die wichtigsten Grundsätze dabei sind die Nachhaltigkeit, der Umweltschutz und das Bekenntnis zu standortsgerechtem Mischwald. Der Begriff der Nachhaltigkeit bedeutet vereinfacht gesagt, dass nicht mehr Holz genutzt werden darf, als nachwächst.

Die Gemeinde ist berechtigt, das PEFC-Logo zu nutzen. Dieses PEFC-Siegel gibt Kunden und Marktpartnern die Gewähr, dass die Planung, die Betreuung und die Arbeit in unseren Wäldern auf einem hohen Standard verlaufen.

Zahlen & Fakten

Die Gemeindewaldfläche besteht zu knapp 800 ha aus reiner Waldfläche, sog. Holzbodenfläche. Darauf stehen pro Hektar ein Vorrat 364 Festmeter (=Kubikmeter) Holz.

Der Laubholz-Anteil beträgt 50%, der Nadelholzanteil ebenfalls 50%. Häufigster Nadelbaum ist die Fichte, häufigster Laubbaum die Buche. Jedes Jahr wachsen im Durchschnitt 9,3 Fm pro ha dazu.

Deshalb können jährlich 7300 Fm genutzt werden, ohne dass dabei Raubbau betrieben würde. Das ist nachhaltige Forstwirtschaft.

Auf 31 Hektar Waldfläche finden keine Nutzungen mehr statt, diese werden auf Grund des Natur- und Artenschutzes aus der Nutzung genommen und werden als sogenannte Waldrefugien sich selbst überlassen.

Die kompletten Daten werden alle 10 Jahre durch eine Inventur der Forsteinrichtung erhoben und aktualisiert. Der gegenwärtige Zeitraum geht von 2018 - 2027.

Verwertung und Verkauf

Von den rund 7800 Festmeter (Kubikmeter) Holz, die jährlich nachhaltig im Gemeindewald geerntet werden, können ca. 7000 Festmeter als Nutzholz verkauft werden, der Rest verbleibt im Wald als Totholz oder wird zum Teil als Flächenlose abgegeben.

Der größere Teil des Holzes wird somit als Bauholz an die umliegenden Sägewerke verkauft. Holz, das auf Grund seiner geringen Stärke oder seiner Qualität nicht als Nutzholz verkauft werden kann, wird zum Teil als Brennholz in langer Form, sogenanntes Polterholz, an Endkunden verkauft. Dies sind im Gemeindewald derzeit ca. 1000 – 1500 Festmeter jährlich. Durch das Heizen mit Brennholz leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz: Holz ist CO2 neutral und trägt somit nicht zum Treibhauseffekt bei. Gleichzeitig wird in den öffentlichen Wäldern im Rahmen der Nachhaltigkeit nicht mehr eingeschlagen als nachwächst.

Es besteht die Möglichkeit, Brennholz in langer Form (sog. Polterholz) aus dem Gemeindewald zu bestellen. Die Bestellungen müssen auf Grund geänderter Bestimmungen schriftlich erfolgen. Die Preise für Polterholz Buche mit geringer Beimischung von Esche und Bergahorn betragen 64 € (inklusive Mehrwertsteuer). 1,0 Festmeter ergibt ca.1,4 Raummeter Holz und ersetzt rund 220 Liter Heizöl.

Bei der Bestellung gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Staatswaldes Baden-Württemberg. Brennschichtholz („Meterholz“) wird im Gemeindewald nicht mehr bereitgestellt.

Kontakt

Wir betreuen unter Aufsicht und Mitwirkung des Fachbereichs 31 des Landratsamtes Heidenheim, zusammen mit einigen Forstunternehmern und deren Holzerntemaschinen die (reine) Gemeindewaldfläche von knapp 800 ha (das sind vergleichsweise etwa eintausend Fußballplätze) rund um Steinheim und Söhnstetten.

Die Arbeiten werden federführend von Herrn Kühnhöfer und drei Forstwirten der Gemeinde durchgeführt.

Infobereiche

Highlights

Meteorkrater – Museum

Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Meteoriten das Steinheimer Becken – der heute wohl besterhaltene und prägnanteste Meteoritenkrater mit Zentralkegel.

Heimatstube auf dem Klosterhof

Pflege von Brauchtum, Vorführungen alter Handwerkstechniken und die Bewahrung von Ausstellungsstücken aus früherer Zeit sind die Aufgaben des Heimatvereins Steinheim e. V.

Interaktiver Wentallehrpfad

Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Gemeindegebiet im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Seit dem Jahr 2010 führt der interaktive Wentallehrpfad von Steinheim aus durch das Wental bis zum Landhotel Wental, das sich bereits auf der Gemarkung Essingen befindet.

Gemeindewald

Steinheim hat einen sehr großen Wald, die Wälder der Gemarkung Steinheim zählen zum Albuch, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Schwäbischen Alb.